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Sauna: Tipps, Tricks & Tabus

Geschrieben von E. B. Semmel.

Saunieren entspannt und ist gleichzeitig gesund. Kein Wunder also, dass dieser Jungbrunnen für Jung und Alt sich immer größerer Beliebtheit erfreut. Wir sagen Ihnen, worauf Sie als Sauna-Anfänger achten sollten.

Vorher

1. Entspannung

Gehen Sie entspannt in die Sauna und vermeiden Sie intensive sportliche Aktivitäten davor. Sollten Sie dennoch ausgepowert und erschöpft sein, ruhen Sie sich wenigstens eine Weile aus, andernfalls überlasten Sie Ihren Körper möglicherweise. Essen und Trinken Sie ausreichend, aber nicht zu viel – Ihr Körper sollte während des Schwitzbades nicht zu sehr von der Verdauung in Anspruch genommen sein.

2. Schlaf

Vermeiden Sie es spät abends zu saunieren. Gerade Anfänger sind es oft noch nicht gewohnt ihren Körper Extremtemperaturen auszusetzen; der Biorhythmus gerät durcheinander, Stresshormone werden vermehrt ausgeschüttet und Schlafstörungen können die Folge sein.

3. Sauberkeit

Vor dem Betreten der Sauna ist eine Dusche obligatorisch, ebenso vor der Abkühlung im Tauchbecken. Vermeiden Sie es außerdem stark ausdünstende Speisen und Getränke vor dem Saunabesuch zu sich zu nehmen – die anderen Gäste werden es Ihnen danken.

4. Gesundheit

Das Schwitzen während einer Virusinfektion ist unbedingt zu vermeiden: Sauna wirkt nur prophylaktisch durch die Stärkung der Abwehrkräfte, keinesfalls jedoch direkt bei einer bereits akuten Erkältung. Sollten Sie an offenen Wunden laborieren, müssen diese im Hinblick auf eine mögliche Infektionsgefahr fachmännisch verarztet und verbunden werden.

5. Gefahren

Nicht für jeden ist die Sauna uneingeschränkt zu empfehlen: Wenn Sie an Krampfadern oder Thrombose leiden, mit Bluthochdruck oder Herzbeschwerden zu kämpfen haben bzw. Rheuma, Nierenproblemen oder Epilepsie haben sollten Sie sich unbedingt vor dem ersten Saunabesuch von Ihrem Arzt beraten lassen.

sauna zu hause

Während

6. Handtuch

Die Sauna sollte grundsätzlich mit trockener Haut und hierzulande nackt betreten werden. Setzen Sie sich auf ein Handtuch, das groß genug ist, damit der eigene Schweiß nicht auf das Holz tropft. Außerhalb des Schwitzkastens ist es durchaus üblich sich mit einem Handtuch oder einem Bademantel zu bekleiden.

7. Ruhe und Respekt

Respektieren Sie Ihre „Nachbarn“: Halten Sie möglichst 30cm Abstand zu den neben Ihnen Sitzenden, treten Sie nicht auf fremde Handtücher und vermeiden Sie es andere anzustarren oder mit unangebrachten Bewegungen zu belästigen. Auch häufiger Platzwechsel und wiederholtes Verlassen der Sauna stören. Beim Betreten der Sauna genügt ein kurzer Gruß – lange Gespräche sparen Sie sich lieber für den Außenbereich auf.

8. Abkühlen

Das Abkühlen danach ist genauso wichtig wie das Schwitzen an sich. Idealerweise gehen Sie zuerst an die frische Luft, danach folgen Schlauchgüsse (vom Fuß langsam bis zum Herzen), anschließend kalte Schwallduschen oder ein kurzer Aufenthalt im Tauchbecken. Vergessen Sie Ihren Kopf nicht! Am Ende helfen warme Fußbäder den Abkühlprozess abzuschließen.

9. Ruhen

Nehmen Sie sich nach dem Abkühlen ein wenig Zeit zum Relaxen. Ruhen Sie zugedeckt ein Weile auf einer Liege. Genießen Sie die positive Entspannung von Körper und Geist und geben sie Ihrem Kreislauf die Möglichkeit sich vor dem nächsten Saunagang bzw. dem Nachhauseweg zu beruhigen.

10. Askese

Trinken und Essen Sie nicht während des Saunabesuches, sondern erst danach, damit der Entgiftungs – und Entschlackungsprozess nicht gestört wird.

in dem sauna

Nachher

11. Relaxen das Wichtigste

Neben allen gesundheitlichen Vorteilen bietet die Sauna vor allem eines: Erholung und ganzheitliche Entspannung. Nicht die Devise „so lange und so heiß wie möglich“, sondern Ihr persönliches Wohlbefinden entscheidet über die Länge Ihres Saunaaufenthaltes. Leistungsdenken und sportlicher Ehrgeiz verursachen bestenfalls einen Kreislaufkollaps.

12. Hautpflege

Nach dem letzten Saunagang sollten Sie keine Seife oder Duschgel für die Haut benutzen, da diese bereits  absolut sauber ist. Durch die Reinigungsmittel würde sie nur noch weiter austrocknen. Sinnvoller ist es zum Abschluss die Haut mit einer Feuchtigkeitslotion zu verwöhnen.

hatupflege nach dem sauna

13. Trinken

Sobald der letzte Saunazyklus abgeschlossen ist sollten Sie ausgiebig trinken. Durch das viele Schwitzen benötigt Ihr Körper jetzt viel Flüssigkeit wie Mineralwasser oder eine Fruchtschorle; auf Alkohol sollte verzichtet werden, ebenso auf Nikotinkonsum.

14. Essen

Gewöhnlich ist man nach der Sauna sehr hungrig. Warten Sie etwa eine halbe Stunde und essen Sie dann ein leichtes Gericht: Ihr Körper würde durch allzu schwere Kost nur noch weiter unnötig belastet und Ihnen das angenehme Gefühl von Leichtigkeit schnell verlorengehen.

15. Nicht Nachschwitzen

Nach der Sauna sollten Sie möglichst schonend mit Ihrem Körper umgehen. Vermeiden Sie das sogenannte Nachschwitzen oder anstrengende sportliche Betätigungen. Diese Verzögern lediglich den Abkühlprozess des Körpers und setzen den ohnehin strapazierten Kreislauf weiteren Belastungen aus.

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