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Die wichtigsten Elemente einer Sauna

Geschrieben von E. B. Semmel.

Saunabaden baut Stress ab, stärkt das Immunsystem, beugt Infektionskrankheiten vor, entschlackt den Körper und fördert den gesunden Schlaf. Kein Wunder, dass sich immer mehr Menschen mit dem Bau bzw. dem Kauf einer eigenen Sauna beschäftigen. Da die Auswahl an Typen, Formen, Technik und Ausstattung immer größer wird, möchten wir Ihnen zur ersten Orientierung einen groben Überblick über die drei wichtigsten Elemente einer Sauna geben: Die Kabine als Raum, den Ofen als Wärmequelle und das Holz als Baumaterial.

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Die Kabine

Grundsätzlich unterscheidet man zwei Typen von Saunakabinen: Den Blockbau aus Massivholz, der weitestgehend dem finnischen Original entspricht und sich auch besonders für den Außenbereich eignet, und eine modernere, leichtere Variante aus Holzelementen für den Innenausbau.

Der finnische Klassiker besteht aus Blockbohlen oder -balken von 10 bis 20 Zentimetern Stärke. Eine gute Verkämmung der Bohlen, tiefe Nut-und-Feder-Verbindungen sowie eine verzapfte und verleimte Rahmenkonstruktion sorgen für langlebiges und energieeffizientes Saunavergnügen in seiner ursprünglichsten Art. Da durch die Blockbohlen ein natürlicher Luft- und Feuchtigkeitsaustausch stattfindet und das Holz selbst ausreichend isoliert, sind zusätzliche Dämmschichten und Dampfsperren nicht notwendig.

Wesentlich weitverbreiteter ist heute die aus Holzelementen zusammengesetzte Saunakabine. Diese Bauart besteht im Gegensatz zur einschaligen Blockbauweise aus einer mehrschaligen Konstruktion: Zwischen der dünnen Innen- und Außenwand von circa 2cm Stärke befindet sich eine etwa 5cm dicke Isolationsschicht und hinter der Innenwand eine Dampfbremse, die ein Feuchtwerden der Dämmung verhindert. Da durch Isolierung und Dampfbremse eine natürliche Feuchtigkeitsregulierung nicht möglich ist muss auf eine ausreichende Lüftung und Trocknung der Kabine geachtet werden.

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Der Ofen

Das Herz einer jeden Sauna ist das Klimasystem: für die Wärme sorgt dabei entweder ein Stand- bzw. Wandofen oder ein Hinterwandheizsystem.

Der klassische Saunaofen steht oder hängt meist neben der Tür und wird mit Luft aus dem Vorraum über eine Zuluftöffnung im Sockelrahmen versorgt. Durch die schnell aufsteigende Heißluft über dem Ofen und die Abluftöffnung im Bodenbereich der gegenüberliegenden Seite entsteht ein spürbarer Luftzug, der als störend empfunden werden kann. Außerdem besteht durch die freie Zugänglichkeit eine gewisse Verbrennungsgefahr und in unmittelbarer Nähe sehr intensive Strahlungswärme.

Bei der indirekten Hinterwandheizung wird sauerstoffreiche Frischluft direkt aus dem Freien zugeführt und hinter einer Trennwand erwärmt, wo sie zur Decke steigt und anschließend beim Abkühlen langsam und gleichmäßig im Raum herabsinkt und so kaum wahrnehmbare Turbulenzen verursacht. Die Luft in der Kabine wird bei diesem Heizsystem etwa zwölf Mal pro Stunde ausgetauscht und ist entsprechend frischer und sauerstoffreicher verglichen mit dem sechsfachen Umsatz des traditionellen Ofens. Bezüglich Technik und Energieeffizienz sind sich beide Systeme ähnlich.

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Das Holz

Die Bedeutung des Naturproduktes Holz beim Saunabau kann kaum hoch genug eingeschätzt werden, da es einen entscheidenden Einfluss auf ein angenehmes Saunaklima hat. Denn viel mehr als die zentrale, aggressive Hitzestrahlung des Ofens ist es die von den Wänden und der Inneneinrichtung ausgehende sanfte und gleichmäßige Wärme des Holzes die als wohltuend empfunden wird.

Die Nordische Fichte hat durch ihr verlangsamtes Wachstum im Gegensatz zur heimischen Fichte festes, harzarmes und dekoratives, astlochfreies Holz. Es ist das am meisten benutzte Baumaterial, da es auch die kostengünstigste Alternative unter den Saunahölzern ist

Die kanadische Hemlock-Tanne besitzt ein sehr hochwertiges, hartes, fast harzfreies rötlich-braunes Holz, das zudem sehr resistent gegen Feuchte und Fäulnis ist und sich hervorragend für den kompletten Innenausbau eignet.

das ist ein gute gebauten Sauna

Abachi-Holz hat eine feien, glatte Struktur mit geringer Wärmeleitfähigkeit und eignet sich daher besonders für Saunaliegen und –bänke sowie den Bodenrost.

Die hochwertige kanadische Rot-Zeder ist ebenfalls fast frei von Harz, bietet hervorragende Isolierungseigenschaften, strömt den signifikanten Zederholzlduft aus und verleiht der Sauna durch ihre dunkelrote Färbung eine besondere Stimmung.

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