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Beauty-Tipps für den Sommer

Geschrieben von E. B. Semmel.

Endlich Sommer! Die Sonne scheint, die Temperaturen steigen, der Urlaub steht bevor -  Zeit, das Leben zu genießen. Wir haben Ihnen einige Beauty-Tipps zusammengestellt, mit denen Sie dabei nicht nur frisch, sondern auch strahlend schön bleiben.

Die beste Erfrischung verschaffen Sie sich im Sommer durch Trinken – allerdings sollten die Getränke nicht eiskalt sein, denn das regt den Körper nur zu vermehrter Wärmeproduktion an. Auch sollten sie auf zuckerhaltige Erfrischungsgetränke und Säfte verzichten; am besten sind ungesüßte Früchtetees und natürlich Wasser.

Wasser trinken

Auch wenn eine kalte Dusche im ersten Moment viel erfrischender ist, benutzen Sie eher lauwarmes Wasser: Das belastet den Kreislauf nicht so stark und lässt einen anschließend nicht so schnell wieder schwitzen. Heißes Wasser sollte ebenfalls vermieden werden, weil es die Haut zu stark austrocknet.

Duschgels und Bodylotions mit Pfefferminzextrakten kühlen lange nach; zudem fördert das ätherische Öl die Konzentration und sorgt für einen freien Kopf.

Nach einem langen Tag im Büro fühlen sich die Füße und Waden an wie aus Blei. An solchen Tagen erfrischt ein kaltes Fußbad mit Thymian oder Minze ungemein. Durch ein kühlendes Eis-Gel im Anschluss kann man für lang anhaltende Frische sorgen.

Salbei hilft nicht nur bei Erkältungen, sondern hemmt auch die Schweißproduktion – bei Hitze einfach zwischendurch eine Tasse Salbeitee trinken oder ein Salbeibonbon lutschen.

Hautreinigung

Gesichtscremes für den Sommer sollten leicht sein und wenig Fett enthalten. Wichtig sind außerdem ein ausreichender UV-Schutz (mindestens LSF 15) und schnelles Einziehen, etwa durch Hyaluronsäure. Aquaporine unterstützen zudem den Feuchtigkeitsaustausch in der Haut.

Schwere Foundations, cremiger Rouge und Lidschatten sind im Sommer zu schwer für die ohnehin gestresste Haut und können beim Schwitzen verlaufen. Testen Sie eher eine leicht getönte Tagescreme oder Bronzing Powder. Für leichten Glanz auf dem Gesicht benutzen Sie Blotting-Papers, die überschüssiges Fett beseitigen und den Teint in Sekundenschnelle wieder mattieren.

UV-Strahlen aktivieren Viren, weshalb viele vor allem im Sommer an Herpes leiden. Präventiv kann ein Sunblocker für die Lippen helfen.

Durch gezielte Ernährung kann der körpereigene Sonnenschutz verbessert werden. Zink, Vitamin E, C und A sowie Omega-3-Fettsäuren schützen vor freien Radikalen, die durch UV-Strahlung in der Haut freigesetzt werden und diese schnelle altern lassen. Lycopin, das in Tomaten vorhanden ist, verlängert zudem die Eigenschutzzeit der Haut. Ein Sonnenschutz-Menü könnte also folgendermaßen aussehen: Zum Frühstück Obstsalat mit Nüssen und Joghurt; Lachs mit Karotten-Fenchel-Salat als Mittagessen; abends dann Vollkornbrot mit Käse und Tomatensaft. Richtig effektiv wird der Schutz nach etwa zwei Wochen.

Obstsalat für den Sommer

In der Traditionellen Chinesischen Medizin gibt es kalte, kühlende, neutrale und erhitzende Lebensmittel. Bei warmen Sommertemperatur werden empfohlen: grüner Tee, Kefir, Zitronen, Äpfel, Spargel, Rhabarber, Endivien, Tomaten und Wassermelonen.

Bei leichterem Sonnenbrand hilft oft schon ein Quark- oder Joghurtumschlag. Effektiver ist allerdings Aloe Vera: es kühlt nicht nur, sondern hilft mit seinen über 250 Inhaltsstoffen bei der Entzündungshemmung und Zellregeneration und versorgt die verbrannte Haut optimal mit Feuchtigkeit.
Selbstbräuner ziehen tief in die Hautporen ein und können Talgdrüsen verstopfen und so zur Entstehung von Pickeln beitragen. Deshalb sollten Sie vor deren Benutzung ein Peeling anwenden.

Spezielle Sonnenschutzcremes mit Quallenschutz funktionieren theoretisch sehr gut – wenn Sie allerdings einen absolut zuverlässigen Schutz suchen, sollten Sie sich eher eine Stinger Suit zulegen.
Wer in der Sonne schwimmen möchte, sollte auf jeden Fall wasserfeste Sonnencreme benutzen. Achten Sie darauf sich bereits 30 Minuten vor dem Sonnenbad einzucremen und auch regelmäßig nachzucremen: Wasserfest bedeutet lediglich, dass nach zweimal zwanzig Minuten Aufenthalt im Wasser die Sonnenschutzfunktion noch bei mindestens 50 Prozent liegt.

Chlor und Salzwasser machen den Haaren zu schaffen; wer nicht generell auf ein Bad im Meer oder Pool verzichten will, sollte seine Haare vorher mit Leitungswasser gründlich anfeuchten – sie saugen sich dann nicht so stark mit Chlor- und Salzwasser voll. Anschließend möglichst schnell ausspülen und am Abend mit einer Reparaturkur verwöhnen.

Durch Chlorwasser bekommt blondes Haar oft einen Grünstich; letztlich liegt es an den Metallsalzen des Wassers und einer Verbindung von Kupfer mit Chlor. Alle Haartypen sind  davon betroffen, aber bei blondem Haar ist es am augenfälligsten. Gegenmaßnahme: Drei Tabletten Aspirin in einem Liter Wasser auflösen, die Haare darin einweichen und eine Stunde lang einwirken lassen.

Haarpflege

Auch Haare brauchen Sonnenschutz, denn UV-A-Strahlen schädigen das Keratin im Haar, das dadurch rau, stumpf und brüchig wird. Wer sich also länger in der Sonne aufhält, sollte deshalb das Haar abdecken oder ein spezielles Sonnenschutzspray für Haare benutzen.

UV-B-Strahlen sind dafür verantwortlich, dass Haare im Sommer oft ausbleichen: sie zerstören die großen Haarpigmente, die zunehmend weniger Licht aufnehmen können und dadurch weniger farbintensiv wirken.

Was bei Sonnencremes der Lichtschutzfaktor (LSF), ist bei Haarpflegeprodukten der Keratin-Schutzfaktor (KPF): Er gibt an, zu wieviel Prozent das Keratin im Haar durch das Mittel geschützt wird. Keratin ist ein Faserprotein, das für Elastizität und Struktur des Haares verantwortlich ist, es glättet und Glanz verleiht.

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