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Achtung! Sonne!

Geschrieben von Dora V..

Im Sommer ist man gern in oder auf dem Wasser. Das dürfte man aber nie ohne Sonnencreme und besonders beim Wassersport nie ohne spezielle UV-Kleidung und eine gute Sonnenbrille machen.

Vielleicht ist das Image der UV-Strahlen nicht das besste, aber in Massen genossen tut uns Sonne richtig gut. Sie aktiviert die Atmung, regt Stoffwechsel, Drüsentätigkeit und Durchblutung an, sorgt für vermehrte Hormonausschüttung und entspannt. Mit Hilfe der UV-B-Strahlung des Sonnenlichts wird nämlich Vitamin D in der Haut gebildet - ein fettlösliches Vitamin mit Hormonwirkung.
Der Verlust des LSF im Wasser ist bekannt und wird sogar ganz genau vorausberechnet: Damit ein Produkt den Zusatz "wasserresistent" erhält, müssen nach einem 20-minütigen Bad noch 50 Prozent des Sonnenschutzes auf der Haut vorhanden sein, bei "wasserfest" sogar nach 40 Minuten. Der Rest verschwindet in Fluten.

Sonnenschutzcreme

Jeder Sonnenbrand erhöt das Hautkrebsrisiko. Die meissten Sonnenbrände holen wir uns schon in jungen Jahren. Es gibt nichts, was wir tun können, um den Schaden, den die Sonne auf der Haut angerichtet hat, wieder rückgängig zu machen. Da wir uns selten so viel eincremen, wie wir müssten, sollten wir immer einen hohen Schutzfaktor wählen. Besonders für Kinder wird einen Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung sowie schützende Kleidung und Sonnenschutzmittel mit einem LSF ab 30 aufwärts empfohlen. Outdoor-Sportarten werden auch immer beliebter. Kein Wunder: Licht bringt in Schwung, pusht den gesamten Stoff- und Energiewechsel. Sobald es länger hell ist, radeln, joggen oder wandern wir. Wenn wir draussen ins Schwitzen kommen, sind spezielle Sportsonnengels oder kühlende Sonnencremes notwendig und perfekt. 
Sonne ist über 80 Prozent unserer Falten verantwortlich. Einige Tagescremes sollen deshalb mit einem UV-B-Schutz von ca. LSF 15 auch gegen Hautalterung wirken. Das klappt noch besser, wenn auch ein UV-A-Schutz vorhanden ist. Die besste Pflege am Strand sind Sonnencremes mit Anti-Aging-Wirkstoffen. Aber wer  sensible Haut hat, sollte unbedingt speziellen Sonnenschutz verwenden. 
Menschen assoziieren mit Bräune immer noch Attraktivität. Deshalb wird Sonnenschutz zu wenig angenommen.
Sonnencreme ist nur eine von vielen Schutzmassnahmen. Man sollte in der Mittagszeit nicht in die Sonne gehen und am Strand sollte man immer eine Kopfbedeckung mit breiter Krempe aufhaben. 
Ein guter Rat für die Reisenden: verlassen Sie sich nie darauf, am Urlaubsort genug Sonnencreme zu bekommen. Nehmen Sie immer aussreichend mit!

Schützen gegen UV-Strahlen

Haben Sie gewusst?

- Direkt nach dem Scwimmen ist Sonnenschutz auf Öl-Basis ideal - er lässt sich auf nasser Haut gut anwenden.
- Wer Körper (und Seele) mit genügend Vitamin D versorgen möchte, muss nicht stundenlang rösten - berits 10 Minuten Sonne pro Tag reichen aus, um genügend davon zu produzieren.
- Aprés-Sun-Lotions lindern das gereizte Gefühl, kühlen und geben der Haut die Feuchtigkeit zurück.

Grüner Tee

- Dünne weisse Baumwolle hat einen LSF von 10 - nicht gerade viel. Ein dickes dunkles Shirt kommt auf LSF 20, und in nassem Zustand verringert sich der Schutz sogar noch. 
- Man kann die Eigenschutzzeit mit der Nahrung beeinflussen. Wenn man ß-Carotin- und Lycopen-haltiges Gemüse wie rote Paprika in den Speiseplan einbaut, kann man  die Haut gut stärken.
- Ein Liter grüner Tee am Tag über sechs Wochen bereitet die Haut entsprechend vor.

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