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Paddelspaß für Einsteiger!

Wenn es Sie schon länger gereizt hat eine Kajaktour zu unternehmen, Sie aber davon abgehalten wurden, weil Sie befürchteten es sei zu anstrengend, zu anspruchsvoll, zu gefährlich oder irgendwie zu aufwendig in der Organisation, dann werden Sie womöglich in Kürze vom Gegenteil überzeugt sein.

Eine Wanderung im Kajak ist eine fantastische, stressfreie Möglichkeit ein wenig Sport in der frischen Luft zu treiben und ganz nebenbei oftmals unberührte Natur aus der Enten-Perspektive zu erkunden.

Aber es ist doch anstrengend? Natürlich, es kann sogar sehr schweißtreibend sein – aber es liegt ganz an Ihnen: Sie bestimmen das Tempo. Gerade bei Anfängern ist Geschwindigkeit und Leistung absolut nebensächlich; es geht vielmehr darum, ein Gefühl für das Wasser, das Boot und sich selbst zu entwickeln, den Oberkörper und die Arme möglichst rhythmisch zu bewegen, die Natur und die ganze Atmosphäre um einen herum aufzusaugen und zu genießen. All das hat viel mehr mit Spaß, Abenteuer und Meditation zu tun als mit Hetze oder Wettkampf.

Kajakfahren mit dem Lust

Aber es ist doch irgendwie kompliziert? Nein, Paddeln ist ganz einfach – wenn man es wenigstens ein bisschen kann. Anfangs ist es allerdings schon ein Problem überhaupt eine längere Strecke geradeaus zu fahren. Hilfreich sind auf alle Fälle ein für Anfänger geeignetes ruhiges Gewässer und ein stabiles, mit Ruder ausgestattetes Boot. Konzentrieren Sie sich auf ihre Bewegungen: das Paddel sollte das Wasser streicheln, nicht stechen oder hauen; schwingen Sie bewusst und kontrolliert mit dem gesamten Oberkörper und den Armen und Sie werden schon nach kurzer Zeit feststellen, dass Paddeln wirklich ganz einfach ist.

Aber es ist doch gefährlich? Wenn Sie auf wilden Gewässern, bei stürmischem Wetter in einem zum Kippen neigenden Rennkajak unterwegs sind brauchen Sie sich als Anfänger nicht zu wundern, wenn Sie früher oder später im Wasser landen. Aber umgekehrt gilt auch: Wählen Sie ein stabiles Boot, einen friedlichen Nebenfluss oder stillen See für ihre ersten Versuche und vor allem kompetente Begleitung, die Sie frühzeitig auf  Fehler und Gefahren hinweisen kann. Dann ist die Gefahr ins Wasser zu fallen sehr gering, aber nie auszuschließen: Sie sollten also auf alle Fälle schwimmen können.

Schönes Panorama

Aber ist es nicht irgendwie sehr umständlich zu organisieren? Am Anfang leider ja. Zum Kajakfahren braucht man eine ganze Menge Ausrüstung wie das Boot selbst, Paddel, Rettungsweste, Kleidung, Proviant und einiges mehr; einen geeigneten Ort, der in der Regel nicht in unmittelbarer Nähe liegt; geübte Ausflugsteilnehmer, die einem Gesellschaft und Hilfe leisten und so weiter. Wenn Sie sich zudem in einem Fachgeschäft umschauen, werden Sie staunen, dass qualitativ hochwertiges Equipment alles andere als günstig ist.

Wer das Kajakfahren einmal ausprobieren möchte sollte sich deshalb zuerst an einen der vielen Vereine im Deutschen Kanu-Verband wenden. Dort erhält man kompetente Hilfe und Informationen aus erster Hand. Die meisten Vereine bieten Einsteigerkurse an, die auch von Nicht-Mitgliedern besucht werden können: sichere und professionelle Ausrüstung wird zur Verfügung gestellt und unter Anleitung von erfahrenen Kanuten kann man die ersten 'Gehversuche' auf dem Wasser unternehmen. Daneben bieten auch viele gewerbliche Kanu-Schulen, Händler und Vermieter entsprechende Kurse an. So haben Sie die Möglichkeit den Sport und sich selbst zu erproben, Erfahrungen zu sammeln und Sicherheit zu gewinnen. Nach einiger Zeit werden Sie definitiv wissen, ob das kameradschaftliche, organisierte Vereinsleben ihnen den geeigneten Rahmen zum Kajakfahren bietet oder ob Sie – jetzt mit der Erfahrung und Sicherheit eines geübten Kanuten – ihre Ausflüge nicht doch lieber individuell im privaten Rahmen organisieren möchten.

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