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Fit in den Frühling

Geschrieben von Mirko Zimmerschitt.

Die einen haben die meiste Zeit des Winters auf dem Sofa oder vor dem Computer verbracht und ordentlich Winterspeck aufgebaut, die anderen haben ihren inneren Schweinehund überwunden und tapfer in manchmal überfüllten, muffigen Fitness-Studios trainiert – gemeinsam ist ihnen jetzt der Drang nach draußen, die Sehnsucht nach frischer, milder Luft, nach den sanften Strahlen der Frühlingssonne auf der Haut.

Für unseres Wohlbefinden…

Für welchen Sport man sich entscheidet ist letztlich zweitrangig – entscheidend ist, dass man überhaupt aktiv wird und es auch möglichst bleibt. Zu empfehlen sind vor allem sanfte Ausdauersportarten wie flottes Spazierengehen, Nordic Walking, Fahrradfahren oder Joggen. Schon wenige Trainingseinheiten stärken die Muskulatur, verbessern die körperliche Leistungsfähigkeit spürbar und wirken sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus. Regelmäßige Aktivitäten bieten einen wertvollen Schutz vor zahlreichen Krankheiten; der Blutdruck wird positiv beeinflusst, der Fettstoffwechsel verbessert sich und Übergewicht lässt sich effektiv reduzieren. Eventuell vorhandene Frühjahrsmüdigkeit wird bereits im Ansatz überwunden.

Laufen im Freie.

Gleichzeitig hebt die Bewegung auch die Stimmung und stärkt das seelische Gleichgewicht. Nicht nur, weil der Sportler stolz darauf ist seine Trägheit überwunden zu haben, sondern auch weil der Körper durch die vermehrte Sauerstoffzufuhr und den beschleunigten Stoffwechsel zusätzliche Hormone produziert, die befreiende und euphorisierende Wirkung haben. Ein von den sogenannten Glückshormonen ausgelöstes rauschartiges Hochgefühl tritt – wenn überhaupt - zwar nur bei Hochleistungssportlern auf, aber selbst Anfänger verspüren nach einem Workout ein positives Grundgefühl, fühlen sich weniger gestresst und ausgeglichener.

Vom Kopf bis zum Fuß

Und auch der Kopf profitiert von der Bewegung. Wissenschaftliche Studien belegen, dass selbst sanfte Ausdauerbelastungen wie Wandern oder strammes Spazierengehen die Durchblutung des Gehirns um circa 20 Prozent steigern; intensiveres Training wie Joggen sogar um 30 Prozent. Und jeder Freizeitsportler wird bestätigen können, dass Probleme sich unterwegs bei einer Wanderung oder einem Waldlauf oft schneller und konstruktiver lösen lassen als grübelnd zuhause auf dem Sofa.

Das Nordic Walking ist ein gute Training.

Um mit Ausdaueraktivitäten gesundheitliche Erfolge zu erzielen, muss keinesfalls Hochleistungssport betrieben werden. Schon mit einer Stunde Jogging pro Woche lässt sich z.B. das Risiko für Herzerkrankungen bedeutsam senken. Um eine Überforderung des Herzens und Gelenke besonders bei Anfängern oder Wiedereinsteigern zu vermeiden, darf die Trainingsbelastung aber nur langsam gesteigert werden. Grundsätzlich gilt allerdings die Regel: Je mehr Bewegung, desto besser. Und am besten in der Natur.

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